{"id":13,"date":"2017-07-07T10:51:46","date_gmt":"2017-07-07T10:51:46","guid":{"rendered":"http:\/\/fanconi.info\/?page_id=13"},"modified":"2017-07-07T10:51:46","modified_gmt":"2017-07-07T10:51:46","slug":"therapiemoeglichkeiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fanconi.eu\/?page_id=13","title":{"rendered":"Therapiem\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<h2>Gr\u00fcndliche Anamnese und Beurteilung<\/h2>\n<p>Da Fanconi-An\u00e4mie eine sehr seltene Erkrankung ist, sollten f\u00fcr Diagnostik und Behandlung der Erkrankung nur ausgewiesene Experten kontaktiert werden (Adressen k\u00f6nnen \u00fcber den Aktionskreis erfragt werden).<\/p>\n<p>Informationen zur Therapie der Fanconi-An\u00e4mie k\u00f6nnen Sie den beiden von der amerikanischen FA-Organisation FARF (www.fanconi.org) ver\u00f6ffentlichten B\u00fcchern &#8222;Fanconi Anemia: A Handbook for Families and Their Physicians&#8220; und &#8222;Fanconi Anemia: Standards for Clinical Care&#8220; entnehmen. Demn\u00e4chst soll auch eine deutsche Ausgabe des Handbuchs ver\u00f6ffentlicht werden. Bezugsquellen k\u00f6nnen Sie ebenfalls \u00fcber uns erfragen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Forschung und Therapie der Fanconi-An\u00e4mie finden Sie in den Zeitschriften des FARF (s.o.): &#8222;FA Familiy Newsletter&#8220; und &#8222;Science Letter&#8220;. Der Aktionskreis Fanconi-An\u00e4mie e.V. plant die Ver\u00f6ffentlichung einer deutschsprachigen Zeitschrift.<\/p>\n<h2>Therapie mit Medikamenten<\/h2>\n<p>Viele FA-Patienten sprechen auf eine Behandlung mit Androgenen (M\u00e4nnlichkeitshormonen) an, welche die Produktion der roten Blutzellen und oft auch der Blutpl\u00e4ttchen anregen. Manchmal wird auch die Produktion der wei\u00dfen Blutzellen stimuliert. Diese Behandlungsform kann \u00fcber Jahre hinaus wirksam sein. Die Verwendung von Androgenen als Mittel der Therapie muss in jedem Fall mit einem erfahrenen Facharzt besprochen werden.<\/p>\n<p>Verwendung in der medikament\u00f6sen Therapie finden auch Cortisonpr\u00e4parate und die Blutbildung stimulierende Wachstumsfaktoren. G-CSF regt die Bildung bestimmter wei\u00dfer Blutzellen an und scheint auch bei FA-Patienten wirksam zu sein. In bestimmten F\u00e4llen k\u00f6nnen Bluttransfusionen n\u00f6tig sein.<\/p>\n<h2>Knochenmarktransplantation<\/h2>\n<p>Derzeitig ist die Knochenmarktranplantation (KMT) die einzige Therapie, mit der dem Knochenmarkversagen bei der Fanconi-An\u00e4mie langfristig begegnet werden kann. Allerdings ist diese Behandlungsform mit Risiken verbunden, die bei Patienten mit FA aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit gegen\u00fcber Bestrahlung und Chemotherapie in besonderem Ma\u00dfe gelten.<\/p>\n<p>Bei einer Knochenmarktransplantation mit einem optimal passenden Geschwisterkind betr\u00e4gt die \u00dcberlebensrate derzeit zwischen 80 und 90 Prozent; bei sogenannten Fremdspendern liegt diese mittlerweile (bei entsprechender \u00dcbereinstimmung der Gewebsmerkmale) bei mehr als 60 Prozent.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren gab es bei dieser Therapieform signifikante Verbesserungen. Eine Knochenmarktransplantation bei Patienten mit Fanconi-An\u00e4mie sollte nur in einem Zentrum mit entsprechender Erfahrung durchgef\u00fchrt werden. Wir geben Ihnen hierzu gerne weitere Informationen!<\/p>\n<h2>Gentherapie im Versuch<\/h2>\n<p>In den letzten Jahren gab es Versuche, Fanconi-An\u00e4mie mittels einer Gentherapie zu behandeln. Bisher konnte kein wirksamer Behandlungserfolg damit erzielt werden. Weitere Versuche sind geplant.<\/p>\n<p>Stand: Mai 2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndliche Anamnese und Beurteilung Da Fanconi-An\u00e4mie eine sehr seltene Erkrankung ist, sollten f\u00fcr Diagnostik und Behandlung der Erkrankung nur ausgewiesene Experten kontaktiert werden (Adressen k\u00f6nnen \u00fcber den Aktionskreis erfragt werden). 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